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Wie läuft ein erstes Beratungsgespräch ab — und was erwartet mich wirklich?

  • Autorenbild: Sylvia Hartig-Tomek
    Sylvia Hartig-Tomek
  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit
Sylvia Hartig-Tomek, psychosoziale Beraterin im Gespräch mit einer Klientin in warmen, einladendem Beratungsraum

Du hast Dich informiert. Du hast die Website gelesen. Vielleicht hast Du auch schon die E-Mail angefangen — und wieder gelöscht. Denn irgendwo taucht diese Frage auf: Was passiert eigentlich, wenn ich wirklich hingehe? Was erwartet mich dort?

Diese Unsicherheit ist völlig normal. Und sie ist der Grund, warum ich Dir heute genau das erzähle — offen, ehrlich und ohne Beschönigung.


Bevor es losgeht — das Kennenlerngespräch

Bevor wir überhaupt mit einer Beratung beginnen, gibt es ein kostenloses Kennenlerngespräch von etwa 20 Minuten. Das findet online statt — per Zoom, ganz bequem von zu Hause aus.

In diesem Gespräch geht es nicht darum, dass Du Dich erklären oder rechtfertigen musst. Es geht darum, ob wir zueinander passen. Du kannst erzählen was Dich beschäftigt, Fragen stellen — und einfach spüren, wie es sich anfühlt.

Keine Verpflichtung. Kein Druck. Nur ein erstes Kennenlernen.


Das erste richtige Gespräch — was passiert dort?

Das erste Beratungsgespräch dauert 50 Minuten. Es gibt keine Couch, kein Schweigen, keine seltsamen Techniken. Es ist ein Gespräch — auf Augenhöhe, in einem geschützten Rahmen.

Zu Beginn frage ich Dich, was Dich hergeführt hat. Was Dich gerade beschäftigt. Was Du Dir von der Beratung wünschst. Du musst dabei nicht alles auf einmal erzählen — und Du musst auch nicht wissen, wie Du anfangen sollst. Viele Menschen sagen nach dem ersten Gespräch: "Ich wusste gar nicht, wie viel ich eigentlich schon weiß."

Ich höre zu. Ich frage nach. Ich bewerte nicht.


Sylvia Hartig-Tomek, psychosoziale Beraterin, beim Schreiben unter einem Olivenbaum auf Zypern

Was Du nicht brauchst

Du musst nicht in einer Krise sein, um eine Beratung aufzusuchen. Du musst nicht am Ende sein. Du musst nicht einmal genau wissen, was Dich beschäftigt.

Manchmal reicht das Gefühl: Irgendetwas stimmt nicht. Ich möchte klarer sehen. Ich möchte jemanden haben, mit dem ich in Ruhe denken kann.

Das ist genug. Das ist sogar ein sehr guter Anfang.


Was Du mitbringen kannst — aber nicht musst

Manche Menschen kommen mit einer konkreten Frage. Andere mit einem diffusen Gefühl. Wieder andere wissen nur, dass sie sich seit Wochen im Kreis drehen und nicht weiterkommen.

All das ist willkommen. Es gibt keine falsche Art, in ein Beratungsgespräch zu gehen.

Was hilfreich sein kann — aber kein Muss ist: Nimm Dir vor dem Gespräch kurz Zeit für Dich. Frag Dich: Was beschäftigt mich gerade am meisten? Was wünsche ich mir für mein Leben? Wo fühle ich mich feststeckend?

Nicht um eine perfekte Antwort vorzubereiten. Sondern um schon ein bisschen bei Dir anzukommen — bevor wir gemeinsam weiterschauen.


Wie geht es nach dem ersten Gespräch weiter?

Am Ende des ersten Gesprächs schauen wir gemeinsam: Wie war das für Dich? Was hat sich gezeigt? Und wie möchtest Du weitermachen?

Manche Menschen entscheiden sich direkt für weitere Sitzungen. Andere brauchen Zeit zum Nachdenken — das ist vollkommen in Ordnung. Es gibt keinen Fahrplan dem Du folgen musst, und keine Mindestanzahl an Sitzungen.

Du entscheidest, in welchem Tempo Du gehst.


Ein letzter Gedanke

Der erste Schritt ist meistens der schwerste. Nicht weil das Gespräch schwer ist — sondern weil es Mut braucht, sich Unterstützung zu holen.

Aber weißt Du was? Dieser Mut ist bereits in Dir. Du liest diesen Artikel — das ist kein Zufall.


Ich freue mich darauf, Dich kennenzulernen.


Frau blickt auf das Meer bei Sonnenuntergang auf Zypern

Bereit für Deinen ersten Schritt?



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